Die vier Röhlinger Skipper*innen Emily Gloning, Marcel Rathgeb, Leni Rechtenbacher und Anna Springer übertrafen die Erwartungen.
Vom 14. bis 20. Juli 2024 fand in Eger/Ungarn die Europameisterschaft im Rope Skipping statt, bei der circa 200 deutsche Athlet*innen teilnahmen. Darunter auch Emily Gloning, Marcel Rathgeb, Leni Rechtenbacher und Anna Springer vom FC Röhlingen, die sich bei den Deutschen Meisterschaften für die Junioren-EM qualifiziert hatten.
Rathgeb startete in beiden Speeddisziplinen bei der Junioren Europameisterschaft (12 – 15 Jahre) und lieferte trotz hoher Temperaturen in der Wettkampfhalle ab. Mit 94 Zählern in 30 Sekunden – es wird immer nur der rechte Fuß gezählt – konnte er seine Jahresbestleistung nochmals um zwei Zähler erhöhen und wurde mit nur einem Zähler Rückstand auf den ersten Platz Junioren-Vize-Europameister in dieser Disziplin.
Auch bei der Ausdauerdisziplin 3 Minuten Speed konnte er seine Leistung auf den Punkt genau abrufen und belegte mit 442,5 Zählern den dritten Platz.
Beim Open Tournament, einem der EM vorgelagerten Wettbewerb, bei dem jeweils die Viert- und Fünftbesten jeden Landes starten dürfen, holte er sich mit seinem Freestyle ebenfalls ein Edelmetall: Silber.
Leni Rechtenbacher startete im Open Tournament in 3 Minuten Speed, konnte zwar nicht ganz an ihre Jahresbestleistung anknüpfen, belegte aber mit 393 Zählern trotzdem einen guten sechsten Platz. Mit ihrem hochwertigen, aber nicht ganz fehlerfreien Freestyle ersprang sie sich in diesem Wettbewerb unter den 12- bis 15-Jährigen den fünften Platz.

Ein weiterer Grund zur Freude gab es bei der Teamdisziplin Single Rope Speed Relay, bei der alle vier Röhlinger Skipper*innen – Gloning, Rathgeb, Rechtenbacher und Springer – gemeinsam auf der Fläche standen und jeweils 30 Sekunden Speed liefen. Mit 327 Zählern übertrafen sie alle Erwartungen und belegten hiermit einen super fünften Platz.

Trotz Patzern beim Double Under Relay konnten sich dann zum Schluss noch Rathgeb und Rechtenbacher einen hervorragenden vierten Platz in der zweiten Teamdisziplin erspringen.
Wie facettenreich die Sportart ist, konnte man an den beiden Finaltagen sehen, wo sich in der Altersklasse 16+ die jeweils sechs besten Skipper*innen je Disziplin nochmals gemessen haben und um den Titel sprangen.
Hinter den vier Röhlinger Athlet*innen und den beiden Trainer*innen Monika Tuscher und Karin Rechtenbacher liegt eine ereignisreiche Woche mit vielen neu gewonnenen Eindrücken. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Unterstützern, ohne die der finanzielle Aufwand nicht zu stemmen gewesen wäre.

